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Berliner Morgenpost, 13. Februar 2001

Kein Verkehr in der WG
Andreas May inszeniert das Musical "No Sex" am Staatstheater Cottbus

Die zu vermietende Zwei-Zimmer-Wohnung liegt im Hinterhaus eines verrotteten Altbaus, ist unbeheizbar, kostet aber 900 Mark. Einen Mietvertrag bekommen nur Verlobte und Verheiratete. Da bleibt der Großstadtprinzessin Sanya nichts anderes übrig, als den Mitbewerber als den Verlobten auszugeben - und bald ziehen sie tatsächlich in die Bude. No Sex, lautet die Abmachung.
Doch die Falle ist zugeschnappt, und die komödiantischen Verstrickungen nehmen ihren Lauf: Sanya, selbstbewusst und türkisch, und Freddie, verklemmt und schwul, lernen sich kennen. Und Freddies Mama, eine allein erziehende Altachtundsechzigerin, weiß von nichts, als sie eines Tages in der WG aufkreuzt, um alles durcheinander zu bringen. Versucht Sanya doch Freddie mit dem arbeitslosen Proleten Hans zu verkuppeln, aber der hat bald nur noch Augen für die schöne Mama.
Das Musical "No Sex" von Peter Lund (Buch) von der Neuköllner Oper und Niclas Ramdohr (Musik) hatte am Sonnabend am Staatstheater Cottbus Premiere: Ein bisschen Operette, ein bisschen Sozialkritik, ein bisschen Parodie, dazu intelligent gestrickte Songs a la Swing, Samba und Schlager. Ein flottes Musical, pfiffig inszeniert von Andreas May, schmissig musiziert von Frank Bemards Combo.
Viel Herz und Schmerz, Klamauk und Kitsch. Unbekümmert frisch hangeln sich Julia Bauer als Sanya, Hardy Brachmann als komisch verklemmter Freddy, Waltraud Hoffmann-Mucher als Mama und Hauke Tesch als liebenswerter Taugenichts Hans an der Grenze zum Banalen entlang. Denn genug Stoff für eine Real Life Soap gäbe es allemal, wären da nicht diese vielen ironisch durchbrochenen Momente und bitterbösen Seitenhiebe: Sanya soll abgeschoben werden, Skinheads verprügeln sie auf der Straße, Mama schmiedet ein Komplott mit der Bild-Zeitung. Ein richtiges Happy End gibt es nicht. Sanya darf zwar bleiben, doch Freddie zieht aus, woanders sein Glück zu finden, nachdem Mama sich mit seinem Hans aus dem Staub gemacht hat.

mat
 


Zu den Rezensionen:  Berliner Morgenpost
Lausitzer Rundschau, 10.02.01 |  Lausitzer Rundschau, 12.02.01
Märkische Oderzeitung |  Sächsische Zeitung |  WochenKurier Cottbus


 
Lausitzer Rundschau / Elbe-Elster Rundschau, 10. Februar 2001

Wohngemeinschaft: Kein Sex, kein Problem?
Premiere: Musical in der Cottbuser Kammerbühne

Von Nicola Frowein

Kein Sex. Das haben Sanya und Freddy fest vereinbart. Die beiden leben nämlich in einer Wohngemeinschaft. In Zeiten von Big Brother und Co hat der Zuschauer zwar eine andere Vorstellung vom WG-Leben, aber die Wohngemeinschaft auf der Kammerbühne des Staatstheaters, die heute Premiere hat, fällt aus dem Rahmen von TV-Scheinwelten und Gesellschaftsnormen. Sanya (Julia Bauer) ist Türkin. Eigentlich nur auf dem Papier, aber für die Abschiebungsbehörde reicht das. Freddy (Hardy Brachmann) ist schwul und ungeküsst, aber das weiß nur Sanya. Dass hier etwas schief hängt, wird nicht nur an der originellen Ausstattung Madeleine Hümers deutlich. Gastregisseur Andreas May bringt mit Peter Lunds "No Sex" ein WG-Musical auf die Bühne, das auch Jahre nach Studentenrevolten und Kommunenglück ungebrochen aktuell ist. Der 31-jährige Mannheimer arbeitet in seiner Inszenierung besonders sorgfältig das Zwischenmenschliche der Figuren heraus. Und das ist äußerst kompliziert. "Hier sind zwei für einander geschaffen, die einfach nicht miteinander leben Problemen beschäftigt. Freddys herrlich überspannte Mama (Waltraud Hoffmann-Mucher) und der ich-bezogene Hans (Hauke Tesch), der so gar nichts von Freddys heimlicher Liebe spürt, machen ein Auskommen nicht leichter. Die vier drehen sich im Kreise, finden keinen Weg zu einer normalen Beziehung. Andreas May lässt immer wieder Szenen aus dem WG-Leben über den Fernseher und die Bühnenleinwand flimmern, so verprügelt in die WG zurückkommt, laufen über die gespannte Gazewand Szenen aus der Cottbuser Sprem. Passanten, die fassungslos in die Kamera schauen, spiegeln das eigene tatenlose Hingucken, steigern noch das Unwohlsein. Trotzdem sackt das Stück nicht in eine moralinsaure Gesellschaftsschelte ab. Das ist unter anderem der Musik Niclas Ramdohrs zu verdanken. Unter der Leitung von Frank Bernhard begleiten Mitglieder des Philharmonischen Orchesters mit Klavier, Keyboard, Saxophon, Kontrabass und Schlagzeug die fetzigen Songs der WG-Mitbewohner.
 


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Lausitzer Rundschau / Elbe-Elster Rundschau, 12. Februar 2001

Nicht gerade Muttis Liebling
Peter Lunds "No Sex" in der Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus

Von Franz Trommer

So geht's natürlich auch: No Sex, no Drugs, no Rock'n'Roll. Es gibt ja schließlich noch jede Menge anderer Genüsse auf dieser Welt. Etwa Pflaumenkuchen, eine gepflegte Konversation oder eben Billig-Schampus für 30 Mark, der tut's auch. Immerhin gilt es eine Schwangerschaft zu feiern, die zwar gar keine ist, zumal der nicht angehende Vater sich sowieso nichts aus Weibern macht, sondern entschieden mehr auf Kerle steht ...

Um den heißen Brei herum

"Ein bisschen verwirrend", möchte man jetzt dem Leser zurufen, "das alles auf einmal". In Peter Lunds Musical "No Sex" wird eben ewig um den heißen Brei herumgeredet, extrem lange gefackelt und nicht gezündelt und nur knapp vor Toresschluss mal ein kleiner Vollzug gemeldet. Aber das ist ja schließlich der Witz dieser unterhaltsamen, pointenreichen Veranstaltung, die darauf fußt, dass eben (fast) nichts so eintrifft, wie man es erst einmal vermuten würde. Selbst die komplexeste Situation verträgt noch eine kleine Drehung an der Schraube des Irrsinns.
So macht das Ganze dem Publikum natürlich einen Riesenspaß, zumal unser vier Akteure (zum Teil vom richtigen Opernfach) ihre Sache auch bestens machen und ganz augenscheinlich selbst sehr viel Spaß daran haben, in einem intelligent gemachten Musical mit herzerfrischend knalligen Dialogen mal ein bisschen die Sau rauszulassen.
Wenn man sich die Personage anschaut, könnte alles so einfach sein: zwei Damen, zwei Herren. Da muss doch was zusammen passen, was unumstößlich zusammengehört. Aber wie in der großen Politik trügt auch hier der Schein. Vielleicht ist der Westen tatsächlich ein bisschen schwul, so dass er auf den heterosexuellen Osten (da passt als Wink mit dem Zaunpfahl ein Mädchen mit türkischer Mama ganz gut) einfach nicht abfährt. Pech gehabt.
Dafür schnappt sich aber die altlinke Mutti, entsprungen womöglich der Kommune um Dieter Kunzelmann oder der Putztruppe um Außenminister Fischer, den Knaben Hans. So konsolidierte sich wenigstens ein Pärchen, für die anderen beiden gab es kein Happy End. Freddy, so ganz und gar nicht der Sohn seiner altlinken Mutter und armes Schwein zumal, kann eben nicht aus seiner Haut. Da möchte man eine Gedichtzeile von Jens Gerlach abgewandelt zitieren: "Ist schon ein verdammter Mist, wenn du schwul und schüchtern bist."
Die Autoren Niclas Ramdohr (Musik) und Peter Lund (Text) haben sich sichtlich frank und frei am angloamerikanischen Boulevard orientiert. Warum denn nicht? Etwa ein Neil Simon lässt da grüßen. Der richtige deutsche Ernst des Lebens taucht zwar auch auf, wird aber nicht über Gebühr strapaziert.

Vier Trümpfe stechen

Zuerst ist Unterhaltung Trumpf: Und die vier Trümpfe Hardy Brachmann (Freddy), Julia Bauer (Sanya), Waltraut Hoffmann-Mucher (Mama) und Hauke Tesch (Hans) stechen. Das ist einfach Klasse, wie hier unerwartetes komödiantisches Talent zu Tage gefördert wird, besonders Waltraut Hoffmann-Mucher dreht mit ihren knallroten Haaren mächtig gewaltig auf. Ein solche Mutti möchte wohl keiner gehabt haben und deshalb ist ziemlich klar, warum gerade die Nach-68er auf die 68er nicht sehr gut zu sprechen sind und solche Rabenväter und -mütter, die auf Kosten ihrer Kinder Karriere gemacht haben, am liebsten abschießen würden.

Kein Kraut gewachsen

Dass es der entzückenden Julia Bauer als Sanya wenigstens kurzzeitig gelingt Freddy umzudrehen, wunderte mich nicht. Dass Hardy Brachmann als Freddie ihr widersteht, wunderte mich hingegen sehr. Dass Hans die Mutti abgekriegt hat, war vorhersehbar. Gegen einen solchen Vulkan voller Leidenschaft war kein Kraut gewachsen. Die Musik, life und ordentlich gespielt von einer Theaterband um den Pianisten Frank Bernhard, bewegte sich im poppigen Mainstream. Die Songs kamen vor allem vermittels der geschulten Stimmen exzellent herüber. Noch ein Grund mehr, dass am Ende das Publikum sich ganz begeistert zeigte.
 


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Märkische Oderzeitung, 12. Februar 2001

Herzschmerz in der Wohngemeinschaft
"No Sex" in Cottbus: Das Staatstheater hat mit dem Musical von Peter Lund ein neues Erfolgsstück

Von Benjamin Wuttke

Cottbus. (MOZ) Eigentlich hört sich die Story ziemlich einfach an: Eine Wohngemeinschaft, vier völlig verschiedene Charaktere, und jeder hat ein paar Probleme. Doch was Gastregisseur Andreas May am Staatstheater Cottbus aus Peter Lunds Musical "No Sex" macht, ist alles andere als eine langweilige Geschichte.
Drei überdimensionale, teils schief stehende Fenster bilden den Raum für die Wohnung, in der Sanya (Julia Bauer) und Freddy (Hardy Brachmann) unter der Bedingung "No Sex" eine Wohngemeinschaft gründen. Sie, eine in Deutschland heimische Türkin, auf der Suche nach der großen Liebe und muss jeden Tag mit einer versinken in ihren Problemen und Hoffnungen. Nicht gerade hilfreich dabei ist der WG-Gast Hans (Hauke Tesch). Anstatt Freddys Liebe zu erwidern, findet er Gefallen an dessen völlig überreizter Mama (Waltraud Hoffmann-Mucher). Mit ihren regelmäßigen Besuchen in der WG bringt sie die ohnehin schon mit Identitätskonflikten und Alltagsunbill kämpfenden Bewohner so richtig auf Trab. Doch ein Brief vom Einwohnermeldeamt macht den Höhenflug von Verwicklungen und Missverständnissen absturzreif: Sanya muss zurück in die Türkei. Was nun? andere Ideen; eine ließe sich mit "der Zweck heilige die Bildzeitung" umschreiben.
May lässt auf eine riesige durchsichtige Leinwand, die zeitweise vor den Akteuren heruntergelassen ist, Szenen aus der Innenstadt von Cottbus und der WG projizieren. So wird der kleine Raum durch die Videokamera besichtigt und zugleich um die Außenwelt erweitert. Dadurch erfährt das Bühnenbild eine mitreißende Dynamik, die noch durch das stimmige Zusammenspiel von den begleitenden Musikern des Philharmonischen Orchesters Cottbus mit den hervorragenden Sängen verstärkt wird. Es wirkt, als seien die Figuren und die von dem Berliner Niclas Ramdohr komponierte Musik eine Symbiose. Mit schnellen, lebendigen Songs werden die lebensnahen Charaktere noch stärker herausgestellt. Eindrucksvoll werden mit tief rotem und blauem Licht die Szenen ummalt. Wenn Sanya sich leidvoll an die Wände klammert, scheint es, als würde ihr Herzschmerz die Wände glühen lassen. Die Bilder wirken überzeugend. Das Musical ist keine Verurteilung der Gesellschaft und kein Lehrstück. Es ist das pure Leben. Mit all seinem Leid und seiner Freude. "Ich bin, was ich bin" heißt es dann auch in dem Stück. Und was dies im Leben bedeuten kann, ist den Akteuren mit der Premiere in der Kammerbühne gelungen. Das Publikum dankte mit langem Applaus.
 


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Sächsische Zeitung, 12. Februar 2001

Finger weg vom Mitbewohner
Cottbuser Kammerbühne erlebt Beifallsstürme für das Musical "No Sex"

Von Beowulf Kayser

Turbulenzen gleich am Anfang. über die große Bühnenleinwand flimmern die Premierengäste. Beim "Kampf" um die nicht nummerierten Sitzplätze in der Cottbuser Kammerbühne werden sie gefilmt. Mit einer Videokamera sitzen die Hauptakteure Sanya (Julia Bauer) und Freddy (Hardy Brachmann) lässig am Bühnenrand. Kurz vor der Musical-Premiere "No Sex" blicken sie in die Gesichter, zeigen den ungeschminkten Theateralltag. Sogar Intendant Christoph Schroth erscheint in Großaufnahme, winkt freundlich In die Kamera. Er kennt den Trick und außerdem: Sein Stuhl ist reserviert.
Kein Sex. Das haben das in Deutschland lebende türkische Mädchen Sanya und der schwule Freddy vereinbart. Nur als "Verlobte" haben sie eine Wohnung bekommen. Nun muss das unterschiedliche Pärchen damit fertig werden. Finger weg vom Mitbewohner, lautet die Devise. Das geht auch eine Weile gut. "Wir sind zusammengezogen, dann haben wir uns kennen gelernt, und nun haben wir ein Problem", sagt die 25-Jährige, die aus Deutschland abgeschoben werden soll.

Komisch bis grotesk

Sie träumt von der großen Liebe, er von einem Mann. Die Verwicklungen und Missverständnisse nehmen groteske Formen an, als Freddys junge Mutter (Waltraud Hoffmann-Mucher) und Hans (Hauke Tesch) als Mitbewohner die WG betreten. Der erste Männer-Kuss und dann auch noch ein umgestoßenes Tabu: Sanya und Freddy schlafen ein einziges Mal miteinander. Nichts also mit "No Sex" in Cottbus!
Die vier Darsteller brennen ein Feuerwerk komischer, überzeugender und leidenschaftlicher Szenen in der Musical-WG ab. Sie brillieren in Soli, Duetts und sogar als Quartett unter der musikalischen Leitung von Frank Bernhard. Herausragend in ihren stimmlichen Möglichkeiten die beiden weiblichen Darstellerinnen: Waltraud Hoffmann-Mucher und Julia Bauer. Das Musical (Buch Peter Lund, Musik Niclas Ramdohr) lebt von überraschenden Bühneneffekten. Gastregisseur Andreas May aus Mannheim lässt sich eine Menge einfallen, um die Theaterbesucher immer in Spannung zu halten. Da laufen die WG-Szenen parallel über den Fernseher in der Stube. Dann sind auf der Gaze-Leinwand plötzlich Einwohner aus der Stadt zu sehen. Und das kleine Orchester (mit Klavier, Synthesizer, Saxophon, Kontrabass und Drumset) bleibt die beiden Premierenstunden immer für die Zuschauer im Hintergrund zu sehen und natürlich auch (gekonnt) zu hören. Szenenapplaus und Begeisterungsstürme am Ende für ein mitreißendes Musical. Auf den Vergleich der gelungenen Cottbuser Inszenierung mit der Bautzener Premiere im März darf man schon jetzt gespannt sein.
 


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WochenKurier Cottbus, 28. Februar 2001

"Ich bin, was ich bin" "Für die Andern sind wir anders"

Der Wahnsinn hat Methode im "kleinsten Randgruppenasyl Deutschlands", in das der Zuschauer wie durch ein Fenster (Ausstattung Madeleine Hümer) Einblick nehmen kann.
Sanya (Julia Bauer), Türkin auf dem Papier und der schüchterne Freddy (Hardy Brachmann) geben sich als Verlobte aus, um eine Wohnung zu bekommen. "Hinterhaus, Nordseite, Wohnklo".
Schon der Anfang des Stückes ist aus dem wahren Leben gegriffen. Sie redet unaufhörlich "Kann man dich daran hindern, irgendwas zu sagen?" - er hört ja nie zu. Trotzdem raufen sie sich mehr schlecht als recht zusammen. Bis dann Freddys 68er Mutter mit ihrem "wandelnden Alleinerziehungskomplex" (Waltraud Hoffmann-Mucher) auftaucht. Die denkt, dass Sanya und Freddy ... Doch "Mamas Baby" ist ein "Schwuli" und dazu noch ungeküsst. Sanya lehrt ihm, wie man sich coming outet, sucht ihm einen Mann Hans (Hauke Tesch), der wohnungslos und arbeitsscheu sich gleich mal einnistet. Dass Freddy ihn anhimmelt, merkt er nicht. Und dazwischen immer wieder Mama, Verwirrungen um eine Schwangerschaft und Sanyas mehr oder minder erfolgreiche Versuche, Freddy umzukrempeln. Fast am Ende Glückseligkeit: Sanya liebt Freddy, Freddy liebt Hans, Hans liebt Mama. Wer wen kriegt oder nicht, schauen Sie am Besten selbst.
Prädikat "sehr empfehlenswert" möchte man dem Musical "No Sex" geben, bei dem nicht übermäßig viel gesungen wird, dafür aber umso besser. Eine urkomische Choreografie (Andreas May) sorgt dabei für Lacher. Originell die Einspielung der Videosequenzen. So bleibt der Zuschauer immer auf dem Laufenden. Die kleine Band mit Klavier (Frank Bernard - gleichzeitig Musikalische Leitung), Synthesizer, Saxophon, Kontrabass und Drums meistert die musikalische Bandbreite mit Bravour. Bei all der turbulenten Verwirrungen wird "Gesicht gezeigt". Sanya droht die Abschiebung. Sie wird von ein paar Rechten verprügelt. Kein Mensch hat ihr geholfen, alle haben weggeschaut...

möb

 

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